Über uns…

Seit nunmehr 150 Jahren ist die Feuerwehr ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Dettingen unter Teck.

Ihr Motto, dem Dienst am und für den Mitbürger, verpflichtet die Mitglieder dazu, jederzeit bereit zu sein, Hilfe zu leisten.
Egal ob Tag oder Nacht, an Wochenenden oder Feiertagen, die Feuerwehr ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr im Einsatz.

Diese unermüdliche Einsatzbereitschaft zeugt von einem tiefen Sinn für Verantwortung und Solidarität.

Die Altersstruktur innerhalb der Feuerwehr bringt nicht nur unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven zusammen, sondern fördert auch den Austausch zwischen den Generationen. Jüngere Mitglieder lernen von den erfahrenen Feuerwehrleuten, während diese wiederum von der Energie und den frischen Ideen der Jüngeren profitieren.
Diese dynamische Zusammenarbeit stärkt nicht nur die Gemeinschaft innerhalb der Feuerwehr, sondern auch das Vertrauen und die Verbundenheit mit den Bürgern von Dettingen.

Die Dettinger Feuerwehr ist mehr als nur eine Einsatzorganisation, sie ist ein Symbol für Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und das Engagement für das Wohl der Allgemeinheit. Ihre lange Geschichte und die kontinuierliche Bereitschaft, im Dienste der Menschen zu stehen, machen sie zu einem wertvollen Bestandteil der Gemeinde.

Allgemeines

Gemarkungsfläche1.514 ha
davon Waldfläche416 ha
Waldanteil27,5 %

Höhenangaben

Höhenlage des Ortesca. 350 m ü. NN
Höchster Punkt der Gemarkung539 m ü. NN
Tiefster Punkt der Gemarkung329 m ü. NN

Bevölkerung

Einwohnerzahlca. 6.100

Verkehr und Gewässer auf der Gemarkung

Länge Bundesstraße B 465ca. 5 km
Länge Kreisstraße K 1250ca. 2,5 km
Länge Bahnstrecke Teckbahnca. 4 km
Fließgewässer Lauterca. 5 km

Wirtschaft

Arbeitsplätze am Standortüber 2.400
WirtschaftsstrukturIndustrie, Gewerbe, Handwerk und Logistik

Die Freiwillige Feuerwehr Dettingen unter Teck ist rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung einsatzbereit. Das Aufgabenspektrum reicht längst weit über die klassische Brandbekämpfung hinaus.

Brände bekämpfen

Die Brandbekämpfung gehört zu den klassischen Aufgaben der Feuerwehr. Dazu zählen unter anderem Brände in Wohngebäuden, Gewerbe- und Industriebetrieben, Fahrzeugbrände sowie Vegetations- und Waldbrände.

Neben dem eigentlichen Löscheinsatz stehen dabei insbesondere die Rettung gefährdeter Personen, der Schutz benachbarter Gebäude und die Verhinderung einer weiteren Brandausbreitung im Mittelpunkt.

Menschen und Tiere retten

Bei Unfällen, Bränden und anderen Notlagen rettet die Feuerwehr Menschen und Tiere aus gefährlichen Situationen.

Dies kann beispielsweise nach Verkehrsunfällen, aus verrauchten Gebäuden, aus Höhen oder Tiefen sowie bei medizinischen Notlagen erforderlich sein, wenn besondere technische Möglichkeiten der Feuerwehr benötigt werden.

Technische Hilfe leisten

Ein großer Teil der Feuerwehreinsätze entfällt heute auf die technische Hilfeleistung.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Verkehrsunfälle
  • eingeklemmte oder eingeschlossene Personen
  • umgestürzte Bäume
  • Wasserschäden
  • Sturmschäden
  • auslaufende Betriebsstoffe
  • Unterstützung bei sonstigen technischen Notlagen

Bei Unwetter- und Flächenlagen helfen

Starkregen, Hochwasser und schwere Stürme können innerhalb kurzer Zeit zu zahlreichen Einsatzstellen führen.

Die Feuerwehr übernimmt dann unter anderem die Sicherung gefährdeter Bereiche, beseitigt umgestürzte Bäume, pumpt Wasser aus Gebäuden und unterstützt bei der Bewältigung größerer Schadenslagen.

Gefahren abwehren und Schäden begrenzen

Auch bei Gefahrstoffaustritten, Ölspuren, beschädigten Versorgungsleitungen oder anderen besonderen Gefahrenlagen wird die Feuerwehr tätig.

Ziel ist es, Menschen und Umwelt zu schützen, Gefahrenbereiche abzusichern und die weitere Ausbreitung von Schäden zu verhindern.

Vorbeugen und vorbereiten

Neben dem Einsatzdienst gehört auch die Vorbereitung auf mögliche Gefahrenlagen zur Arbeit der Feuerwehr.

Dazu zählen regelmäßige Aus- und Fortbildungen, Übungen, Einsatzplanungen, die Pflege von Fahrzeugen und Geräten sowie die Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren und Hilfsorganisationen.

Neben den Aufgaben innerhalb des eigenen Gemeindegebietes übernimmt die Freiwillige Feuerwehr Dettingen unter Teck auch besondere Aufgaben, die über die Gemeindegrenzen hinausreichen.

Hierzu gehören die Mitarbeit in der Führungsgruppe sowie der Betrieb der gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Owen aufgestellten Drohneneinheit Teck.

Beide Einheiten können bei größeren oder besonderen Einsatzlagen auch überörtlich eingesetzt werden und unterstützen die örtlich zuständigen Feuerwehren mit spezieller Technik, Erfahrung und zusätzlichen Führungsmöglichkeiten.

Führungsgruppe

Bei größeren und komplexen Einsatzlagen steigt der Bedarf an Koordination, Kommunikation und Dokumentation deutlich an.

Die Führungsgruppe unterstützt die Einsatzleitung bei der strukturierten Führung umfangreicher Einsätze. Sie schafft die organisatorischen und technischen Voraussetzungen dafür, dass Informationen gebündelt, Einsatzabschnitte koordiniert, Kräfteübersichten geführt und wichtige Entscheidungen dokumentiert werden können.

Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Unterstützung der Einsatzleitung, die Kommunikation mit Einsatzabschnitten und weiteren Stellen, die Führung von Lageübersichten sowie die Dokumentation des Einsatzverlaufs.

Die Führungsgruppe kommt vor allem bei größeren Schadenslagen, lang andauernden Einsätzen oder Ereignissen mit einer Vielzahl eingesetzter Kräfte zum Einsatz.

Drohneneinheit Teck

Die Drohneneinheit Teck ist eine gemeinsame Einheit der Freiwilligen Feuerwehren Dettingen unter Teck und Owen.

Mit moderner unbemannter Luftfahrttechnik unterstützt die Einheit Einsatzleitungen bei der Erkundung und Beurteilung von Schadenslagen. Luftbilder und Wärmebildaufnahmen ermöglichen einen Überblick aus einer Perspektive, die vom Boden aus oftmals nicht oder nur eingeschränkt möglich ist.

Mögliche Einsatzbereiche sind unter anderem die Erkundung großflächiger Einsatzstellen, die Suche nach Personen, die Kontrolle von Brandstellen mit Wärmebildtechnik sowie die Lagebeurteilung bei Vegetationsbränden, Unwettern, Hochwasser oder anderen besonderen Schadenslagen.

Die gewonnenen Bildinformationen können der Einsatzleitung unmittelbar zur Verfügung gestellt werden und helfen dabei, Gefahren frühzeitig zu erkennen und Einsatzmaßnahmen gezielt zu planen.