Aktuelles

Kreisjugendfeuerwehrtag in Aichtal

Erfolgreiche Platzierungen der Dettinger Jugendfeuerwehr

Am 03. und 04. Mai 2024 hat in Aichtal der 32. Kreisjugend-feuerwehrtag statt gefunden. Dazu wurde am Samstag der Kreispokalwettbewerb ausgetragen.

Unsere Jugendfeuerwehr war mit insgesamt vier Mannschaften in zwei Altersklassen, davon zwei gemischten Teams, am Wettbewerb beteiligt.

Die intensiven Vorbereitungen haben sich für uns gelohnt.

In der Altersklasse 10 bis 14 Jahre belegten wir unter 60 teilnehmenden Mannschaften einen überragenden 1. Platz

Unsere beiden anderen Teams belegten die Plätze 25 und 28.

Bei den 15 bis 18-Jährigen nahmen insgesamt 16 Mannschaften teil. Hier erreichten wir einen hervorragenden 2.Platz.

Wir gratulieren unserer Jugendfeuerwehr zu diesen tollen Platzierungen.




Hauptversammlung der Dettinger Feuerwehr

57 Einsätze im abgelaufenen Jahr 2023

Am Samstag, den 20. Januar 2024 hatte die Freiwillige Feuerwehr Dettingen/Teck ihre diesjährige Hauptversammlung in der Schloßberghalle. Neben den üblichen Regularien und den einzelnen Berichten zum abgelaufenen Jahr 2023 gab es auch Ehrungen für langjährigen Feuerwehrdienst und Beförderungen.

Kommandant Jürgen Holder begrüßte Bürgermeister Rainer Haußmann sowie die Gemeinderäte Andreas Hummel, Rainer Löw, Markus Lotz, Gabi Bernreuter, Petra Ernst, Thorsten Simon, Birgit Brenner, Maria Häfele, Peter Beck und Alexandra Scheurle sowie Frau Schuster (Hauptamtsleiterin) und die fast vollzählig erschienene Gesamtfeuerwehr (Jugend, Einsatzabteilung und Altersgruppe). Bei der Totenehrung, wurde an den verstorbenen früheren Gemeinderat Gottlob Hummel und den ehemaligen Stadtbrandmeister Eugen Steck aus Nürtingen gedacht. Es folgte der Rückblick  „Was war vor 10 Jahren“ von Walter Wanner, wo an das Jahr 2014 erinnert und dazu auch sein Film mit Feuerwehr-Begebenheiten aus diesem Jahr gezeigt wurde.

Zu 57 Einsätzen wurde die Feuerwehr im abgelaufenen Jahr alarmiert und gefordert, so Kommandant Jürgen Holder in seinem Bericht. Das Spektrum reichte von mehreren Brandmeldealarmen in örtlichen Firmen, Einsätzen bei Starkregen und Wasserschäden, Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen und mehreren Türöffnungen. Erinnert wurde auch an einen ziemlich belastenden Einsatz mit einem verunfallten Jungen.

Weiterhin stellte der Kommandant die einzelnen Fachbereiche innerhalb der Feuerwehr mit den jeweils Verantwortlichen und deren Aufgaben vor. Auch das neue Übungskonzept wurde erläutert. Weiter wurde auch von die kameradschaftlichen Veranstaltungen wie Familientag auf dem Käppele und dem Ausflug der Feuerwehrfamilie nach Ulm berichtet: Fahrt mit dem Zug auf der neuen Bahnstrecke, Besuch der Berufsfeuerwehr, Stadtbesichtigung usw., erinnert. Volker Diez gratulierte er nochmals zu seiner Ehrung am Jubiläum der Jugendfeuerwehr im Mai.

Die Mannschaftsstärke beträgt momentan 65 Personen in der Einsatzabteilung, 25 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr und 17 Kameraden in der Altersgruppe.

Wirtschaftsführer Peter Waimer konnte über ein gelungenes Sonnwendfeuer und die Bewirtung am Schulfest mit der Einweihung der neuen Mensa sowie von der Teilnahme am Weihnachtsmarkt berichten.

Jugendwart Volker Diez gab Kenntnis von den Aktivitäten der Jugendlichen im abgelaufenen Jahr und erinnerte an das Zeltlager der Jugendfeuerwehren es Kreises Esslingen in Frickenhausen. Auch an das 40-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr wurde erinnert.

In Vertretung des Kassiers Michael Leins gab Rainer Sommer Auskunft über die Entwicklung der Finanzen der Kameradschaftskasse und wurde auf Antrag der Kassenprüfer Otto König und Walter Wanner einstimmig entlastet. 

Der Obmann der Altersgruppe, Walter Blankenhorn, berichtete von den Aktivitäten der Senioren. Hervorgehoben wurde ein Besuch auf der Burg Teck, wo es den älteren Feuerwehrkameraden ermöglicht wurde nochmals auf unseren Hausberg zu kommen.




Bürgermeister Haußmann nahm auch die Entlastung von Kommando und Ausschuß vor, welche ebenfalls einstimmig erfolgte. Auch die Mischung zwischen Alt und Jung in der Feuerwehr finde er gut, jetzt sei schon die nächste Generation in Bereitschaft und das Spektrum der Aufgaben sei beeindruckend. Die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Feuerwehr funktioniert.

Ehrungen gab es auch, so sind Martin Sommer 15 Jahre, Nico Ratschinski 20 Jahre und Marco Gienger und Tilo Starkert 25 Jahre in der Feuerwehr. Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst konnten Jürgen Holder, Thomas Diez, Ralf Haußmann und Peter Waimer geehrt werden. Für Rainer Holder gab es eine Überraschung: Er bekam für seine Verdienste für die Feuerwehr das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze verliehen.

Beförderungen gab es auch: Chiara Ochs und Letitia Eder wurden zur Feuerwehrfrau und Nicolas Holder zum Feuerwehrmann befördert, Hakan Soytürk und Michel Bauer wurden Oberfeuerwehrmänner. Der langjährige Gerätewart, Andreas Kast, wurde mit Dank und einem Geschenk verabschiedet und der neue Gerätewart, Roland Braun, wurde in die Dettinger Feuerwehr offiziell aufgenommen.

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus:

Die Freiwillige Feuerwehr Dettingen/Teck kann im Jahr 2025 ihr 150-jähriges Bestehen feiern. Michael Herberth berichtete von den Vorbereitungen zu diesem Jubiläum und zeigte die Eckpunkte auf.

Der stellvertretende Kommandant, Florian Imrich, bedankte sich zum Schluß bei Kommandant Jürgen Holder für sein überaus großes Engagement für die Feuerwehr und die Bevölkerung. Alle Anwesenden unterstrichen dies durch lang anhaltenden stehenden Applaus.

(wa)

Hauptersammlung des Fachgebietes Brandschutzerziehung und -aufklärung

Am Freitag, den 10. November 2023 fand in der Feuerwache Kirchheim/Teck die Hauptversammlung des "Fachgebietes Brandschutzerziehung und -aufklärung" des Landkreises Esslingen statt. Dieses Fachgebiet befasst sich seit einigen Jahren mit der Brandschutzerziehung und -aufklärung in Schulen und im Kindergarten.

Die Feuerwehren aus Frickenhausen und Dettingen spielten dabei schon längere Zeit eine Vorreiterrolle und haben seit Jahren Konzepte zur Umsetzung dieser wichtigen Aufgabe erarbeitet und durchgeführt.

Der bisherige Fachgebietsleiter, Karl Stiefel aus Frickenhausen, beendet zum Jahresende dieses Amt. Aus dem Gremium der anwesenden Feuerwehrangehörigen, welche im Fachgebiet Brandschutzerziehung in den Kommunen mitwirken, wurde als Nachfolger und Fachgebietsleiter für den Kreis Esslingen der Dettinger Kommandant Jürgen Holder einstimmig gewählt. Als stellvertrende Fachgebietsleiterin wurde Kathrin Schmidt bestätigt, ebenso wie die Schriftführerin Carola Aldinger.

Weiterhin wurde ein Flyer präsentiert, welcher als Handreichung für die Feuerwehren im Landkreis Esslingen zur Brandschutzerziehung in der Grundschule dienen soll.

(wa)
v.l.n.r.: Jürgen Holder, Kathrin Schmidt, Carola Aldinger, Karl Stiefel

Spendenaktion

"Gemeinsam mehr bewegen!" - 120.000 Euro für die Menschen in der Region.
Die Volksbank mittlerer Neckar eG hat im Rahmen ihrer Spendenaktion "Gemeinsam mehr bewegen", ihre Mitglieder dazu aufgerufen, gemeinnützige Projekte aus der Region für eine Förderung vorzuschlagen. Auch dieses Jahr stellte die Bank 120.000 Euro für Projekte zur Verfügung. Mehr als 200 Förderanträge von Sportvereinen, Schulen, Kindergärten, Musikvereinen, sozialen Einrichtungen und weiteren Einrichtungen und Organisationen wurden eingereicht. Eine Jury aus Mitgliedern der Bank hat die eingereichten Projekte gesichtet und ausgewählt.
Wir als Freiwillige Feuerwehr Dettingen u. Teck haben zur Beschaffung eines Feuerlöschtrainer für den Einsatz bei unserer Brandschutzerziehung einen Betrag von 500 Euro bekommen und freuen uns sehr darüber. Vielen Dank!

links: Eberhard Gras, rechts: Thomas Kriessler
(beide Vorstandsmitglied)

Hauptübung 2023

Am Samstag, den 30. September 2023 war die gemeinsame Hauptübung der Feuerwehren aus Dettingen und Owen an der Dettinger Teckschule. Diese Schauübung stand unter dem Motto „13 Jahre Kooperation“. Seit dem Jahr 2010 besteht nun schon eine Kooperation der Freiwilligen Feuerwehren von Owen und Dettingen. Neben gemeinsam abgehaltenen Übungen unterstützen sich im Einsatzfall die Wehren gegenseitig.

Übungsannahme war ein Brand in der Teckschule in Dettingen. Das Szenario sah vor, dass die Kinder das Klassenzimmer wegen der Rauchentwicklung nicht mehr verlassen können und sich zudem auch Handwerker auf dem Dach befinden. Die alarmierten Kräfte der Dettinger und Owener Wehren waren schnell an der Einsatzstelle und nach der Erkundung wurde sofort mit der Rettung der Kinder über Steckleitern begonnen, außerdem die Rettung der Handwerker über Schiebeleitern. Mehrere Atemschutztrupps gingen im Gebäude vor.

Aufgeteilt war der Einsatz so, dass die Einsatzkräfte aus Dettingen und Owen jeweils ein Klassenzimmer zu räumen und jeweils die Handwerker vom Dach zu retten hatten. Parallel zu den Rettungsmaßnahmen wurde die Wasserversorgung aufgebaut und eine Riegelstellung gebildet. Die Löschwasserversorgung erfolgte vom Hydrant im Rauberweg und vom Überflurhydrant bei der Mensa, außerdem von der Zisterne der alten Kläranlage. Über eine eingesetzte Drohne konnte das Szenario aus der Luft für die Einsatzleitung am Monitor sichtbar gemacht werden. Dies stellte eine weitere wichtige Unterstützung dar.

Der Übungsablauf wurde von den Kommandanten Jürgen Holder (Dettingen) und Markus Taxis (Owen) über eine Lautsprecheranlage für die zahlreichen interessierten Zuschauer moderiert.

Nach Ende der Übung waren die Einsatzkräfte zur Nachbesprechung und zu einem Vesper in der neuen Mensa der Schule.
Grußworte und Dank kam von Seiten von Bürgermeisterin Verena Grötzinger aus Owen und Bürgermeister Rainer Haußmann aus Dettingen. Ebenso sprach der Leiter der Flughafenfeuerwehr Stuttgart, Andreas Rudlof, seine Anerkennung für das bei der Übung Gezeigte aus. Dank galt auch den anwesenden Vertretern des Roten Kreuzes und der Malteser für die jahrelange gute Zusammenarbeit.

(wa)

Rettungsrobotik bei der Feuerwehr Dettingen unter Teck

Neu aufgestellt und seit Mai 2022 aktiv, präsentiert sich die Drohnengruppe der Feuerwehr Dettingen/Teck mit einem Gesamtpaket zum Thema Rettungsrobotik. Unbemannte Flug-, Tauch-, und Bodengeräte halten zurzeit vermehrt Einzug beim Katastrophen-, und Zivilschutz, der Polizei und Behörden oder Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. So auch ein wesentlicher Mehrwert für unsere Feuerwehren. Drohnen, kurz UAV (unmanned aerial vehicle), dienen mit ihrer hochpräzisen Technik den Feuerwehren als „drittes“ Auge. 

Ob digitale Videoübertragung aus Vogelperspektive zur Erkundung von Einsatzstellen oder zur Erfassung von radiometrischen Bild-, und Videodaten über die, für das menschliche Auge nicht sichtbare, Infrarotstrahlung, um Brandausbreitung, thermische Wärmequellen, Glutnester oder sogar vermisste Personen zu suchen, um die damit notwendigen und nächsten Einsatzmaßnamen zu treffen.

Im ersten Schritt wurden hierbei bereits 2 Drohnen angeschafft um im nachfolgenden Einsatzbetrieb und Übungsdienst sich in das Thema Rettungsrobotik einzuarbeiten. Neben den notwendigen Einsatzmittel müssen alle Mitglieder der Drohnengruppe auch im Besitz eines gültigen Fernpilotenzeugnisses sein. Hierbei sind auch für den Flugbetrieb von Drohnen im Feuerwehrdienst, Europäische-, Bundes-, und Landesrichtlinien zu beachten, Sicherheit von Mensch, Natur und Sachwerte stehen immer an oberster Stelle.

Bereits im Feuerwehrbestand befinden sich Drohnen des Herstellers DJI, einer der Weltweit führenden Hersteller im professionellen Bereich. 

Von einer Mavic 2 Enterprise Advanced Thermal Drohne über eine Phantom Drohne bis zur Mavic Mini Drohne stehen für unterschiedliche Anforderungen verschiedene Einsatzmittel zur Verfügung. Zukünftig jedoch, möchte man die Einsatzmittel um eine Matrice M30T erweitern um auch komplexere Einsatzszenarien abdecken zu können. Neben den Fluggeräten ist die Drohnengruppe auch mit weiteren Notwendigen Materialien bestens ausgestattet, so rundet ein großer Start-, und Landeplatz, Pylonen, Akkuladetechnik und drahtlose Videoübertragung das Gesamtpaket ab.

Unter der Leitung von Karsten Rommel stellen sich die Pilotinnen und Piloten nicht nur den Herausforderungen, die im Luftraum zu bewältigen sind, sondern denken bereits zukünftig auch zu Wasser und auf dem Boden. Neben Drohnentechnik zum Fliegen wird bereits auch an Unterwasserdrohnen oder an bodenfahrbare Drohnen gedacht, hierbei ergeben sich flexible Einsatzszenarien wie z.B. sichere Erkundung in unklarer Gefahrenlage (Einsturzgefahr) oder Vermisstensuche im offenen Gewässer. (Unterstützung von Tauchern)

Die möglichen Einsatzszenarien sind vielfältig, so gehören regelmäßige Übungsdienste, Fortbildungen oder Lehrgänge zum Dienstplan der Drohnengruppe. Bereits am 25.10.2022 rückte die Drohnengruppe der Feuerwehr Dettingen zur Großübung des ICE Albvorlandtunnel aus, ca. 650 Einsatzkräfte probten in der ersten, von vier geplanten, Übung an der Neubaustrecke zwischen Wendlingen und Dettingen den Ernstfall.

Kurz darauf am 29.10.2022 ging es für die Drohnengruppe nach Owen, hier unterstützte sie an der Hauptübung der Feuerwehr Owen im Gewerbegebiet Braikenäcker. Hier wurde in der dortigen Werkstatt ein Brand mit starker Rauchentwicklung angenommen, zwei Arbeiter wurden im Gebäude vermisst und zwei weitere Personen befanden sich jeweils auf der Dachterrasse und auf dem Balkon.

Neben den in 2023 anstehenden Übungsdiensten und möglich aufkommenden Einsätzen, werden die Pilotinnen und Piloten auch an Weiterbildungsmaßnahmen und Messebesuche, rund um Drohnentechnik, Multicopter, Radiometrie, Meteorologie und UAV Kunde teilnehmen. 

Mitmachen kann jeder Interessierte ab 18 Jahren, egal ob Neueinsteiger oder Hobby-Pilot, es ist lediglich eine Mitgliedschaft in der Feuerwehr Vorrausetzung.

Kontakt:

Karsten Rommel

0151 157 39 883

karsten.rommel@feuerwehr-dettingen.de



Aufbau und Ausstattung des LF 20

Bereits bei Beginn der Beschaffungsmaßnahme im Jahr 2018 war den Verantwortlichen klar, dass bei der Beschaffung ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit des Fahrzeuges bzw. der Einsatzkräfte zu legen ist. So ist das allradfähige Fahrzeug nicht nur mit Schleuderketten, sondern auch mit Sperren für die Räder ausgestattet, welche verhindern, dass die angetrieben Räder durchdrehen können. Durch das Allison Automatikgetriebe kann sich der Fahrer bei einer Einsatzfahrt komplett auf den Straßenverkehr konzentrieren, ein lästiges Schalten entfällt. Insgesamt 300 PS bringen das knapp 16 Tonnen schwere Löschfahrzeug auf eine max. Geschwindigkeit von 100km/h. Natürlich entspricht das Fahrzeug dabei der neuesten Abgasnorm Euro 6. 

Das bei der Firma Lentner in Hohenlinden aufgebaute Fahrzeug der neuen Baureihe Auxilium, musste in der Höhe geringfügig angepasst werden, damit es in das Feuerwehrhaus der FF Dettingen passt. Auch die Farbe wurde der aktuellen Zeit angepasst statt dem alten Feuerwehrrot RAL 3000 wurde das Fahrzeug im frischen modernen Verkehrsrot RAL 3020 lackiert. Eine Heckwarneinrichtung sichert das Fahrzeug auf der Straße zusätzlich ab.

Die weitere Ausstattung wurde unter dem Aspekt der Sicherheit beschafft. So hat das Fahrzeug eine helle 360° LED Umfeld Beleuchtung welche das Fahrzeug mit der Geräteraumbeleuchtung in der Nacht taghell erleuchtet. LED Leuchten an den Auftritten und der Unterbodenbeleuchtung erhöht die Sicherheit der Feuerwehrangehörigen zusätzlich. Im Stand und während der langsam Fahrt kann durch den Fahrer über ein 360° Kamerasystem die Umgebung des Fahrzeugs genau beobachtet werden. Dies unterstützt den Fahrer in engen und teils zugeparkten Straßen.

 

 

Atemschutzgeräte im Fond

Das Leiterentnahmesystem für die Schiebe- und Steckleiter macht das Klettern des Maschinisten auf das Fahrzeugdach unnötig und verhindert, dass dieser abstürzen kann. Auf das Lardis One Funksystem kann die Feuerwehrleitstelle die Einsatzadresse direkt aufspielen, dieses wird über das eingebaute Navigationssystem dem Fahrer noch vor dem Verlassen des Feuerwehrhauses angezeigt. Selbstverständlich funkt dieses Fahrzeug digital.

Über die Feuerlöschkreiselpumpe kann das Wasser aus dem 2000 Liter fassenden Tank abgegeben werden. Das eingebaute Schaumzumischsystem erlaubt das Erzeugen von Wasser mit Netzmittel oder einem Schaumangriff. Der Notstromerzeuger versorgt den pneumatischen Lichtmast, welcher auf eine Höhe von ca. 7m ausgefahren werden kann. Die 6 LED Lichtmodule können einzeln geschaltet und geschwenkt werden. Zwei Lichtmodule werden zudem direkt von der Fahrzeuglichtmaschine mit 24 Volt gespeist. Insgesamt 6 Halterungen für Dräger Atemschutzgeräte mit Einflaschensystem und integriertem Bodyguard sind im Mannschaftraum verlastet. Zusammen mit der Flir Wärmebildkamera bilden sie das Grundgerüst für eine erfolgreiche Brandbekämpfung. Mit dem Nebellöschsystem Fog Nail können Brände in verschlossenen Bereichen bekämpft werden.

Nach dem Einsatz kann die verschmutzte Einsatzkleidung noch an der Einsatzstelle gegen saubere Ersatzkleidung getauscht werden. Dies verhindert das Verschleppen gefährlicher und teils krebserregender Stoffe von der Einsatzstelle in das Feuerwehrauto oder das Feuerwehrhaus.

Weitere Ausrüstungsgegenstände wie eine Korbtrage, ein Spineboard, die Atemschutznotfalltasche oder der Notfallrucksack unterstützen bei der Rettung von verletzen Personen. Ein Sprungretter aus dem TLF 16 wird auf dem LF 20 neu untergebracht. Ein Schlammsauger sowie zwei Chiemsee Hochwasserpumpen können bei einem Wasserschaden eingesetzt werden und perfektionieren das neue Löschfahrzeug LF 20.

Steuerzentrale der Kreiselpumpe
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